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Wir für Bad Camberg e.V. - Wo alle zusammenhelfen, da kann man ein Haus bauen ...

24 Aug 2018

Wolfgang Erk und Josef Urban im Gespräch mit Katja Peteratzinger über das Neue bei "Wir für Bad Camberg e. V."

 

(FaCe-Auszeithefte Nr. 2/2018) – Wolfgang Erk und Josef Urban, das sind Herrschaften im wahrsten Sinne des Wortes und beide wissen, was sie wollen. Sie haben Ideen und Pläne und sie haben die Begabung, diese voranzutreiben. Das hat sich im Gespräch sehr schnell gezeigt. Und da ist noch etwas, dass die Entschlossenheit und das Fortkommen der beiden maßgeblich ausmacht. Sie können sich darauf verlassen, dass eine Gemeinschaft hinter ihnen steht. Ihr Projekt heißt „Wir für Bad Camberg e. V.“ und es handelt sich um die Interessenvertretung von Handel, Gewerbe, Dienstleistung und der freien Berufe in Bad Camberg.

 

Eigentlich müsste man von Interessenvertretung der „ganzen Stadt“ sprechen. Denn der Name „Wir für Bad Camberg e. V.“ ist Programm und keineswegs zufällig gewählt. „Wir haben mit der Umbenennung von ‚Kur- und Verkehrsverein Bad Camberg e. V.‘ in ‚Wir für Bad Camberg e.V.‘ unseren Blick auf das Thema Stadtentwicklung erweitert“, sagt Josef Urban und dahinter stecke die Vision, dass in Bad Camberg miteinander und nicht gegeneinander oder aneinander vorbei gearbeitet wird. Zum Wohle der Stadt und der Menschen, die in ihr leben und arbeiten. Die Idee ist, dass „Wir für Bad Camberg e. V.“ die Kräfte und Ressourcen 

 

 

Jedes Interview braucht eine Pause. Josef Urban (links) und Wolfgang Erk zu Gast bei Peteratzinger-Publishing Marketing & Medien in Gnadenthal.

 

 

Wir für Bad Camberg e.V. – der Name ist Programm. Miteinander statt gegeneinander oder aneinander vorbei

 

derjenigen bündelt, die sich für Bad Camberg engagieren, egal ob Privatleute, Gewerbetreibende oder Institutionen. Man packt zu, hilft und unterstützt sich und stärkt auf diese Weise ganz automatisch Bad Camberg als liebens und lebenswerte Stadt, ihr soziales Gefüge und die wirtschaftliche Stabilität der Stadt. Anders gesagt: Wo alle zusammen-helfen, da kann man ein Haus bauen. Widerständen trotzen. Es schön machen für alle, die hier wohnen, arbeiten oder kuren. – Und auch das ist neu: Unabhängig davon, ob Mitstreiter nur punktuell, Projektbezogen aktiv werden möchten oder sich regelmäßig einbringen wollen, sie alle sind herzlich willkommen. Und nicht einmal Mitglied müsse man werden, erläutert Wolfgang Erk. Nur eines sollte man haben: Ein Herz, das für Bad Camberg schlägt.

 

Und hier schließt sich der Kreis. Der vom Familiencentrum Bad Camberg und Umgebung e. V. (FaCe) für seine Aktivitäten gewählte Leitsatz „Besser Leben in Bad Camberg“ blüht auf und wird von „Wir in Bad Camberg e. V.” mit Leben gefüllt. Es sollen sich einfach alle wohlfühlen in der Stadt; Bürger, Pendler und Kurgäste gleichermaßen. – Natürlich schaffen Wolfgang Erk und Josef Urban das nicht alleine. Sie werden begleitet und getragen von starken Persönlichkeiten der Bad Camberger Unternehmerschaft und des gesamtgesellschaftlichen Lebens der Stadt. Der Verein sieht sich als Bindeglied zwischen Stadt und Bürgern, ihren Bedürfnissen, Anliegen, Wünschen. Gerade erst hat die Stabübergabe stattgefunden, bei der Josef Urban, Chef des Bad Camberger Möbelhauses Urban, den Vorsitz an Wolfgang Erk, den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Bad Camberg, übergeben hat. Auch das ist ein Coup. Denn mit Wolfgang Erk ist nun ein gut vernetzter und schaffensdurstiger Bad Camberger Grandseigneur an Bord. Ihn unterstützen allein 16 Vorstandskollegen, seine Stellvertreterin ist Ursula Falkenbach. Die wichtigsten Bad Camberger Unternehmen tragen durch ihre Mitgliedschaft und tätige Mithilfe den Verein und auch Josef Urban bleibt Projektbezogen dabei.

 

An Beispielen und Initiativen mangelt es wirklich nicht. Es gibt das reizvolle Lampionfest im Juli mit jährlich mehr als 5000 Gästen, das vollständig aus eigener Kraft gestemmt wird. Es gibt eine bezaubernde Altstadt mit markantem Marktplatz, die regelmäßig mit Aktionen belebt werden, den wirklich sehr schönen Kurpark, es gibt die Initiative „Blühendes Bad Camberg“ rund um Manfred Lindner oder eine Arbeitsgemeinschaft Kneippheilbad. Der Unternehmer Ulrich Menken, von Weber Bürstensysteme, möchte ein Wirtschaftsforum auf die Beine stellen. Mehr als 40 Privatleute halfen bei der Blühfläche am Bahnhof. Dies ist nur eine kleine Auswahl, die aber sehr schön zeigt, wie der „Wir für alle“-Gedanke bereits jetzt mit Leben erfüllt wird.

 

Auf die Frage, wo sie den Verein und die Stadt Bad Camberg in fünf Jahren sähen, brauchten Wolfgang Erk und Josef Urban nicht sehr lange überlegen. „Wir haben 100 neue Mitglieder, wir haben die Umgehung, wir haben ein neues Hotel, wir haben den Barfußpfad und einen Baumwipfelpfad mit Kletterwald.“ – Gute Aussichten für Bad Camberg.

 

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